Überheblich sind wir immer dann, wenn wir davor zurückscheuen, den nächsten anstehenden Entwicklungsschritt zu machen. Statt dem Druck nach Weiterentwicklung nachzugeben und den Sprung zu wagen, heben wir uns künstlich selbst und fangen an, auf andere herabzublicken.

Wann bist du überzeugt davon, etwas besser zu können, oder schon geschafft zu haben, was andere nicht können? Wann bist du genervt, etwas wieder und wieder sagen zu müssen? Wann lächelst du mitfühlend, weil jemand anders sich so abmüht, etwas zu erreichen, was du schon hast? Wann kommandierst du herum, statt auf Augenhöhe gemeinsam eine Lösung zu finden, mit deinem Partner, deinen Mitarbeitern, deinen Kollegen, deinen Kindern?

In all diesen Fällen geht es nicht um die anderen, und dass sie etwas tun oder verstehen, sondern einzig darum, dass du dich traust, den nächsten Schritt zu machen. Also frag dich selbst: Was gehört jetzt, in diesem Moment, angeschaut, in Angriff genommen und verändert? Was steht schon lange an? Wo spürst du Druck, zu handeln, der vollkommen gerechtfertigt ist?

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